CAS-JTAC (WIP)


17.06.2019


Gliederung JTAC (Joint terminal attack controller)

  1. Die Rolle des CAS im Taktischen Sinne

  2. Der JTAC/JFO als Klasse + Eingliederung ins Fireteamsystem

  3. Missionsvorbereitung

  4. Vorbereitung eines Angriffs (Check-In-Briefing)

  5. Angriffstypen / Taktiken

  6. Markierung des Ziels

  7. 9-Liner

  8. Gefahren vorbeugen

  9. Durchführung: Brevity Terms

  10. Besonderheiten der Fluggerätetypen

  11. Waffentypen




Rolle des CAS

CAS, Abkürzung für Close Air Support, zu deutsch: Luftnahunterstützung ist eine der wirksamsten Waffen gegen jeden Feindverband. CAS kommt zum Einsatz wenn Bodentruppen nicht in der Lage sind einem Feind paroli zu bieten oder schnell die Überhand gewinnen wollen.

Close Air Support ist eine Schwerpunktwaffe um schnell Dominanz über ein Feuergefecht zu gewinnen. CAS demoralisiert den Feind und ist trotz der massiven Wirkung der Waffen meist auch extrem präzise. CAS auf stand-by ist heutzutage Standard in heißen Operationen, westlicher Länder. CAS wird von einem Soldaten am Boden koordiniert, der Führung und Verantwortung für sämtliche Aktionen der Kampffluggeräte übernimmt.


Rolle des JTAC/JFO

Der JTAC (Joint Terminal Attack Controller) ist dieser Soldat am Boden. Er hat Verantwortung für die Identifizierung der Ziele, die kontrolle über das Vorgehen der Kampffluggeräte und in der Hand, wann CAS verwendet wird und vor allem wie. Der JTAC ist i.d.R. ein mittlerer Offizier ab dem Rang Warrant Officer. Er ist meist fester Teil einer Platoonführung oder Fire Support Group einer Kompanie. Selten wird er auch in Aufklärerteams oder gewöhnliche Squads als Spezialklasse integriert. Der JTAC hat Systeme zur Feindmarkierung und Identifizierung dabei (Rote Unterlaufrauchgranaten, Laser, IR etc.) und ein LR-Radio (AN/PRC-117F) um guten Kontakt zu den Fliegercrews zu halten.


Missionsvorbereitung

Vor der Mission ist eine gesonderte Planungsphase nach dem LADEF-Briefing nötig. In dieser Planungsphase wird besprochen welche Flugzeuge / Hubschrauber für den Einsatz verwendet wird, wo aufmunitioniert, betankt und repariert wird und vor allem welche Bewaffnung die Fluggeräte tragen. Die eigene Operation sollte aus dem LADEF bekannt sein. Besonderheiten an Luftabwehr, No-Flight-Zones und Luftraumregelungen gehören auch zu dieser Besprechung. Weitere Daten folgen im Check-In-Briefing. Nachdem die Fluggeräte einsatzbereit sind warten die Piloten auf Standby, bis eine Starterlaubnis erteilt wurde.